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Werner Unternehmerberatung > News > 2017 > August

Arbeitgeberzuschuss

Arbeitgeberzuschuss: Es gibt insgesamt neun Zuschüsse die der Arbeitgeber an seine Arbeitnehmer zahlen kann. Alle Zuschüsse sind in Vorschriften gebunden, die unbedingt einzuhalten sind.

Arbeitgeberzuschuss: Zuschüsse des Arbeitgebers werden gewährt für

:
freiwillige oder private Krankenversicherung von Beschäftigten
Der Arbeitgeber gewährt hier einen Zuschuss zum Krankenversicherungsbeitrag für Beschäftigte, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung oder bei einer privaten Krankenversicherung krankenversichert sind. Grundlage dafür ist, dass ihr Einkommen über der Jahresentgeltgrenze liegt. Die Jahresentgeltgrenze wird jedes Jahr neu festgelegt.
Der Arbeitgeber zahlt einen Zuschuss der als Arbeitgeberanteil bei Krankenversicherungspflicht des beschäftigten zu zahlen wäre. Der Zuschuss ist gedeckelt auf die Hälfte des Beitrages, den der Beschäftigte nach $ 257 SGB V aufzuwenden hätte. Der Zuschuss ist in dieser Höhe steuerfrei und somit kein beitragspflichtiges Entgelt im Sinne der Sozialversicherung. Höhere Arbeitgeberzuschüsse sind möglich, jedoch unterliegt der übersteigende Betrag der Steuer- und Beitragspflicht
Pflegeversicherung
Voraussetzung für einen Zuschuss zur Pflegeversicherung ist, dass der Beschäftigte in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichert ist. Der Zuschuss ist begrenzt auf den Beitrag, der als Arbeitgeberanteil zu zahlen wäre.
Beschäftigte, die bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen versichert sind erhalten ebenfalls einen Arbeitgeberzuschuss. Der Zuschuss ist in der Höhe begrenzt auf den Betrag, der als Arbeitgeberanteil bei Versicherungspflicht in der sozialen Pflegeversicherung zu zahlen wäre. Höchstens jedoch auf den hälftigen Beitrag, den der Beschäftigter für seine private Pflegeversicherung zu zahlen hat.
Bezieher von Vorruhestandsgeld haben ebenfalls Anspruch auf den Arbeitgeberzuschuss. In der Höhe beträgt dieser Zuschuss die Hälfte des Beitrages der bei Versicherungspflicht vom Vorruheständler zu zahlen wäre. Der Höchstbetrag liegt bei der Hälfte des zu zahlenden Beitrages nach § 61 IV SGB XI.
Rentenversicherung
erhalten Beschäftigte, die aufgrund einer Versicherung in einer berufsständischen Versicherung- oder Versorgungseinrichtung von der Versicherungspflicht in der Rentenversicherung § 6 I Nr. 1 SGB VI befreit sind. Die Höhe des Arbeitgeberzuschusses beträgt die Hälfte, der zu zahlen wäre, wenn der Beschäftigte nicht von der Versicherungspflicht befreit worden wäre.
Der Arbeitgeberzuschuss für die Pflege- und Rentenversicherung folgt den Grundsätzen der Krankenversicherung. Er tritt hier an die Stelle des Arbeitgeberbeitrages die der Arbeitgeber sonst als Arbeitgeberbeitrag zahlt.

private Lebensversicherung
Sind die Zuschüsse Lohnsteuerpflichtiger Arbeitslohn, so unterliegen sie in der Sozialversicherung dem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt.

privaten Zusatzversicherung
Der Zuschuss des Arbeitgebers ist grundsätzlich Arbeitsentgelt im Sinne der Sozialversicherung. Folglich ist er zu verbeitragen.

Kurzarbeitergeld
Bei Kurzarbeit gleicht der Arbeitgeber durch einen Zuschuss meist das Nettoarbeitsentgelt auf einen bestimmten Prozentsatz aus. Von den Spitzenverbänden der Sozialversicherungsträger wird die Auffassung vertreten, dass der Arbeitgeberzuschuss beitragspflichtiges Entgelt darstellt.

Krankengeld
Arbeitgeberzuschuss zum Krankengeld unterliegen nicht der Beitragspflicht. Dabei ist es gleichgültig ob Krankengeld aus der gesetzlichen Krankenversicherung auf einer Pflicht oder freiwilligen Versicherung beruht.

Arbeitgeberzuschuss: Weitere Zuschüsse

Mutterschaftsgeld
wird für die Dauer der Schutzfrist nach Paragraf 14MuSchg zu zahlende Differenzbetrag zwischen dem Mutterschaftsgeld der Krankenkasse (13 €) und dem tagtäglichen Nettoarbeitsentgelt gewährt. Der Arbeitgeberzuschuss ist kein Arbeitsentgelt im Sinn der Sozialversicherung.
Darlehenszinsen
Arbeitgeberzuschüsse zu den tatsächlich zu zahlenden Zinsen für ein Darlehen des Arbeitnehmers zur Errichtung oder dem Erwerb eines Gebäudes sind seit 1989 zu versteuern. (Geldwerter Vorteil). Der Arbeitnehmer könnte sich dadurch, dass er sich durch das Arbeitgeberdarlehen Ausgaben erspart einen finanziellen Vorteil verschaffen. Nach den gesetzlichen Regeln wäre dies eine Einnahme und folglich nach § 19 I ESTG) zu versteuern.

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Nettoentgeltoptimierung

Nettoentgeltoptimierung: Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden in keinem europäischen Land so sehr mit Abgaben, wie Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge, belastet wie in Deutschland. Und so wird nach allen Möglichkeiten getrachtet die Abgabenlast insgesamt zu senken. Wer kann und möchte macht eine Einkommensteuererklärung, sammelt mit Akribie Nachweise und Belege, um am Ende eine satte Steuerrückerstattung zu erhalten, von der er womöglich noch eine Gebühr für die Erstellung der Einkommensteuererklärung abrechnen muss. Ständig werden die Beitragssätze der Krankenversicherungen miteinander verglichen um auch hier das Ziel zu erreichen, so wenig wie möglich Beiträge zu zahlen.

Schon lange besteht die Möglichkeit die Nettovergütung der Mitarbeiter zu optimieren. Verschiedene Konzepte und Empfehlungen machen in Unternehmen die Runde. So verschieden sie sind, so unterschiedlich sind sie auch. Was allen gemeinsam ist, egal wie sie heißen, ob Nettoentgeltoptimierung, Lohnkostenstrukturierung, Nettolohnoptimierung oder Benefits, ist die Tatsache, Spielräume, die das Einkommensteuergesetz ermöglicht, zu nutzen. Und zwar so, dass auf Vergütungsbausteine auf der Arbeitnehmerseite keine Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge fällig werden. Das Einkommensteuergesetz bietet dazu genügend Möglichkeiten.

Die Herangehensweisen sind ganz unterschiedlich und abhängig von den jeweiligen Rechtskenntnissen der Berater. Will man Nettoentgeltoptimierung rechtssicher umsetzen, so setzt dies Kenntnisse im Arbeits-, Steuer-und Tarifrecht voraus. Alle drei Rechtsbereiche können kaum von einzelnen Beratern umgesetzt werden. Schon allein das Lohnsteuerrecht ist in seiner Komplexität so umfangreich, dass es schnell an die Beratungsgrenzen der Berufsträger stößt.

Nettoentgeltoptimierung: Vergütungsbausteine

Meist unterbreiten Berater die Empfehlung, an Stelle einer Gehaltserhöhung solche Vergütungsbausteine zu nutzen. Diese Empfehlung kommt meist aus dem Lager der steuerberatenden Berufe. Und damit liegen sie sehr nahe in dem Bereich der Gehaltserhöhung. Dies wird von Arbeitnehmern mitunter sehr wohlwollend entgegengenommen, denn es ist bekannt, dass von einer Bruttogehaltserhöhung wenig auf dem Konto der Arbeitnehmer ankommt. Sehr weit verbreitet und auch angewendet ist hier zum Beispiel die Nutzung der Sachbezugsfreigrenze in der Form, dass den Mitarbeitern Gutscheine gewährt werden. Am meisten verbreitet ist die Gewährung eines Tankgutscheines. Andere Empfehlungen gehen dahin, die Sachbezugsfreigrenze in Form von betrieblichen Benefits den Mitarbeitern zu gewähren.

Im Ergebnis der Umsetzung der Sachbezugsfreigrenze von 44 € monatlich landen diese 44 € tatsächlich monatlich ohne Abzüge und Steuern auf dem Konto des Arbeitnehmers. Es ist durchaus möglich, dass hier andere Vergütungsbausteine kumuliert werden.

Von Versicherungsvermittlern wird oftmals die Empfehlung an den Arbeitgeber herangetragen, anstelle einer Gehaltserhöhung den Mitarbeitern die Zusage einer Betriebsrente zu erteilen. Dieser Vorschlag wird damit begründet, dass der Arbeitgeber etwas für die soziale Zukunftssicherung des Mitarbeiters tut und dass somit auch eine Bindungswirkung an das Unternehmen erreicht wird. Das macht zwar durchaus Sinn, optimiert aber den Nettolohn der Mitarbeiter nicht. Über die einzelnen Gestaltungsmöglichkeiten einer betrieblichen Altersversorgung möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen.

Nettoentgeltoptimierung: Eine andere weitaus effektivere Methode

Eine andere weitaus effektivere Methode der Nettoentgeltoptimierung besteht darin, rechtssicher die bestehende Vergütungsstruktur neu zu gestalten. Und zwar so, dass abgabenbelastete Vergütungsteile durch in die Zukunft gerichteter abgabenbefreite Vergütungsteiler ersetzt werden. Dazu lässt sich eine ganze Reihe von sogenannten Vergütungsbausteinen nutzen, die von der jeweiligen Situation des Arbeitnehmers abhängig sind. Nicht selten wird dadurch eine Erhöhung der Nettoeinkommen der Mitarbeiter um bis zu 200 € erreicht.

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Zum ersten Mal hat eine Zeitarbeitsfirma eine Bandenwerbung beim Supercup der Fussballbundesliga 2017/2018 am 05.08.2017 genutzt. Mit dem Slogan: “Job nervt? Einfach Job wechseln! Super-super- easy.de“. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Art der Werbung zum Jobwechsel in der Spielzeit der Bundesligasaison 2017/2018 fortsetzt. Die Gefahr für Unternehmen besteht darin, dass sich Mitarbeiter hier erst einmal über Angebote am Arbeitsmarkt informieren können und in aller Ruhe ihren Wechsel zu einem anderen Arbeitgeber vorbereiten können. Nun auch animiert zur stärksten Einschaltquote bei Männern.  Continue reading Fussballbundesliga könnte Jobbörse werden

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Motivation von Mitarbeitern

Motivation von Mitarbeitern: Für den Erfolg unternehmerischen Strebens ist die Motivation von Mitarbeitern ein entscheidender Faktor. Dienst nach Vorschrift, oder Erfüllung der übertragenen Aufgaben wird auf Dauer nicht ausreichen, damit Unternehmen im Wettbewerb bestehen können.

 

Mitarbeiter die nicht motiviert sind, werden nur die ihnen übertragenen Aufgaben lösen, mehr nicht. Stark sind die medialen Einflüsse auf die Motivation von Mitarbeitern. Schon am Montagmorgen wird über das Radio die Freude über das zurückliegende Wochenende hervorgehoben die Vorfreude auf das Wochenende suggeriert. Die Arbeit mutiert dadurch zum Hindernis, welches dem nächsten freudigen Wochenenderlebniss im Weg steht. Angesichts dieser und weiterer Einflüsse, kommt dem Arbeitgeber eine starke motivierende Bedeutung zu. Da reicht es nicht einfach nur, dass große schöne Reden, schmückende Worten gegenüber der Belegschaft gehalten werden. Hier müssen konkret Fakten geschaffen werden, die die Motivation der Mitarbeiter immer über den Durchschnitt halten. Ein feuchter Händedruck gehört schon längst der Vergangenheit an. Motivieren heute heißt die Mitarbeiter für das Unternehmen begeistern. Doch wie begeistert man mehr als alle anderen? In erster Linie ist es die Firmenphilosophie die Mitarbeiter begeistert.

Das beginnt beim Unternehmer und dessen Haltungen und Auftreten gegenüber den Mitarbeitern.

Unternehmer, die ihre Macht gegenüber dem Mitarbeiter ausspielen, sind in der Regel von weniger qualifizierten Mitarbeitern umgeben. Qualifizierte Mitarbeiter suchen sich heute das Unternehmen aus, indem sie sich bei der Arbeit wohlfühlen. Weniger qualifizierte Mitarbeiter streben nach Qualifikation, um ihren Stellenwert am Arbeitsmarkt zu vergrößern. Haben Sie bestimmte Qualifikationen erreicht passiert es zum größten Teil, dass sie abwandern. Was zurückbleibt ist die große graue Masse, mit der nur kleine Brötchen gebacken werden können.

 

Motivation von Mitarbeitern: Unternehmen die ihre Mitarbeiter mit Peenuts bezahlen müssen sich nicht wundern!

Motivation von Mitarbeitern: Unternehmen die ihre Mitarbeiter mit Peenuts bezahlen, müssen sich nicht wundern, dass sie nur von Affen umgeben sind. Führungskultur muss menschlich sein. Nur Kritik und Druck auf Mitarbeiter führt nicht dazu, dass Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen identifizieren. Die Vergütung nimmt in diesem Prozess eine nicht zu unterschätzende Rolle ein. Es ist und bleibt so, dass die Hauptmotivation einer Arbeit nachzugehen, das Bestreben ist Geld zu verdienen. Und davon möglichst nicht zu wenig. Gerade in unserer materialistisch geprägten Welt ist dies der Schlüssel zur Konsumtion. Mitarbeiter die erleben, dass Vergütung sich entwickelt (und zwar nach oben) binden sich ganz anders an ihren Arbeitgeber, als Mitarbeiter die schon eine längere Zeit auf die nächste Einkommensentwicklung warten. Mit einer Lohnkostenstrukturierung nach unserem Konzept wird eine sofort spürbar positive Einkommensentwicklung bei Mitarbeiter erreicht. Als Verstärkung in der Wahrnehmung, dass es Unternehmen etwas für die Mitarbeiter tut wirkt das betriebliche Versorgungswerk. Neben dem Einkommen sind zusätzliche Leistungen des Arbeitgebers (hier ist am weitesten das Interesse an einer Betriebsrente vorhanden) eine weitere Säule der Motivation.

 

Motivation von Mitarbeitern: Das Konzept „Mitarbeiterbindung mit System“

Das Großunternehmen für Mitarbeiter so attraktiv macht, gelingt mittelständischen Unternehmen durch die Umsetzung unseres Konzepts „Mitarbeiterbindung mit System“ spielend und ohne zusätzliche Kosten. Als erstes erleben die Mitarbeiter eine Steigerung ihres monatlichen Nettoeinkommens. Auch wenn zusätzliche betriebliche Leistungen im sozialen Bereich wie bei Krankheit, in der Rente oder bei Arbeitslosigkeit erst spürbar werden, wenn der Leistungsfall eingetreten ist, finden sie eine hohe Akzeptanz. Hervorzuheben ist hier die zusätzliche Leistung, die Mitarbeitern im Falle einer längeren Arbeitsunfähigkeit gegenüber erbracht wird. In diesem Fall monatlich bis zu 300 € zusätzlich zum Krankengeld der Krankenkasse zu bekommen, führt unbestritten zu einem positiven Feedback beim Arbeitnehmer und dessen Familie.

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