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Werner Unternehmerberatung > News > 2017 > September

Steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse

Steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse: Arbeitgeber können Ihren Mitarbeitern statt einer Gehaltserhöhung viele andere Extras bieten. Der Vorteil besteht darin, dass sie für den Mitarbeiter Steuer-und sozialversicherungsfrei sind.
Nach einer aktuellen Umfrage von Infratest-dimap hätte knapp die Hälfte der Befragten gerne mehr Geld. Mitarbeiter fühlen sich in ihrem Job unterbezahlt. Die Unzufriedenheit mit ihrem Einkommen führt dazu dass die Motivation leidet unter Mitarbeiter schlimmstenfalls Dienst nur noch nach Vorschrift macht.
Nicht jedes Unternehmen ist aus dem Stand in der Lage seinen Mitarbeitern mehr Geld zu bieten. Und selbst wenn, kommt nur ein geringer Teil der Gehaltserhöhung bei den Angestellten wegen der Belastung durch Steuern und Sozialabgaben. Auch für den Unternehmer entstehen zusätzliche Personalkosten.

Es gibt aber Alternativen seinen Mitarbeitern etwas Gutes zu tun, ohne dass der Staat die Hand aufhält.
Hier erhalten Sie eine Auswahl der steuerfreien Arbeitgeberleistungen die sich ohne großen Aufwand im Unternehmen umsetzen lassen.

1.Erholungsbeihilfe
Der Arbeitgeber kann seine Mitarbeiter eine Erholungsbeihilfe gewähren, die der Erholung des Mitarbeiters dient. Dabei sind die Höchstgrenzen pro Kalenderjahr zu beachten: Sie betragen 156 € für den Arbeitnehmer, 104 € für dessen Ehegatten und 52 € für jedes Kind.
Die Zahlung des Arbeitgebers muss im zeitlichen Zusammenhang mit der Erholungsmaßnahme-also bis zu drei Monaten vor oder nach der Maßnahme erfolgen.

 

2. Sachbezüge
Geschenke, genannt Sachbezüge, sind steuerfrei wenn der Höchstbetrag von 44 € pro Kalendermonat nicht überschritten wird. Es handelt sich dabei um eine Freigrenze (nicht Freibetrag). In die Freigrenze fallen alle zusätzlichen Kosten die entstehen zum Beispiel Versand und Handlingkosten mit hinein. Dazu hat erneut das FG Baden-Württemberg entschieden. Wird die Freigrenze in einem Monat überschritten, so sind die gesamten Bezüge der Lohnsteuer zu unterwerfen.
Beispiele:

  • Warengutscheine/Tankgutscheine
  • zweckgebundene Geldzuwendungen
  • Sachgeschenke aller Art, die nicht bloße Aufmerksamkeiten sind

 

3. Zuschüsse für Kinderbetreuung
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewinnt immer mehr an Bedeutung und ist nicht nur erklärtes Ziel der Politik. Es liegt auch im Interesse der Unternehmen durch solche Maßnahmen Mitarbeiter und Fachkräfte zu gewinnen. Steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse für die Kinderbetreuung sind in den meisten Fällen deutlich einfacher, als Betriebskindergärten oder andere Formen der Kinderbetreuung einzurichten. Die Zuschüsse für die Kinderbetreuung sind anders als die meisten anderen Zuwendungen in der Höhe unbegrenzt steuerfrei. Es sind aber geltende Bestimmungen zu beachten. So gilt die Steuerfreiheit nur solange die Kinder noch nicht im schulpflichtigen Alter sind und auch tatsächlich betreut werden. Eltern müssen dafür einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Außerdem darf der Zuschuss nur von einem Arbeitgeber gezahlt werden. Es kann also nur die Mutter oder der Vater den Zuschuss erhalten.

 

4. Zuschüsse zur Internetnutzung
Dem Arbeitnehmer kann an Bordzuschuss bis zu 50 € monatlich ohne Nachweis gewährt werden. Der Arbeitgeber entrichtet für diesen Beitrag eine pauschale Lohnsteuer von 25 %. Für den Arbeitnehmer sind die Zuschüsse Steuerung und Sozialversicherung frei.
5. Fahrtkostenzuschuss Zufahrten Wohnung und Erster Tätigkeitsstätte
es können nur, 30 € pro Entfernungskilometer für monatlich 15 Arbeitstage (bei fünf Tage Woche) bezahlt werden. Egal welches Verkehrsmittel genutzt wird. Der Arbeitgeber kann auch einen Barzuschuss für die Kosten öffentlicher Verkehrsmittel bezahlen, jedoch maximal bis zur Höhe der entstandenen tatsächlichen Kosten. Diese Zuschüsse sind vom Arbeitgeber pauschal mit 15 % zu versteuern und auf der Lohnbescheinigung aufzunehmen. Ist dies der Fall, entfällt der Werbungskostenabzug beim Arbeitnehmer.

 

6. Fehlgeldentschädigung
Arbeitgeber die Mitarbeiter im Kassen- und Zähldienst beschäftigt haben, können zum Ausgleich von Kassenverlusten Entschädigungen an die Mitarbeiter zahlen. Pauschale Fehlgeldentschädigungen können soweit sie 16 € im Monat nicht übersteigen Steuer und Sozialversicherungsfreiheit bezahlt werden. Es handelt sich um einen Freibetrag der auch für Arbeitnehmer gilt, die nur im geringen Umfang im Kassen- und Zähldienst tätig sind.

 

Steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse: Alle Beteiligten profitieren von steuerfreien Arbeitgeberzuschüssen

Die angeführten Arbeitgeberzuschüsse sind nur eine Auswahl der vielfältig steuerfreien Arbeitgeberzuschüsse. Sie bieten Vorteile für den Arbeitgeber und für den Arbeitnehmer.
Es muss aber eine Interessenübereinstimmung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vorhanden sein. Interessenübereinstimmung ist darin begründet, dass der Arbeitnehmer auf diese Zuschüsse einen Rechtsanspruch hat, der nur über die Vergütungsstruktur seines Arbeitgebers genutzt werden können.
Der größte Vorteil für den Arbeitnehmer besteht darin, dass die steuerfreien Arbeitgeberzuschüsse in voller Höhe ohne Abzug von Steuern und Sozialversicherungsabgaben im Nettolohn wirksam werden. Damit haben sie am Ende des Monats eine spürbare Erhöhung ihres netto Auszahlungsbetrages.

Für Arbeitgeber ergeben sich im wesentlichen zwei Vorteile:

  • Lohnkostenoptimierung
  • Erhöhung der Attraktivität als Arbeitgeber

Viele Arbeitgeber kennen die Möglichkeiten der Lohnkostenoptimierung mithilfe von steuerfreien Zuschüssen nicht oder wenden diese nicht optimal an. Meist werden die Zuschüsse nicht effektiv in die Lohnkostenstruktur aufgenommen oder es werden nicht alle Zuschüsse, die für den Arbeitnehmer infrage kommen, genutzt. Dadurch wird ein enormes Einsparpotenzial vergeben. Ein zweites Kriterium was weitestgehend ungenutzt bleibt ist die Verwendung von pauschalen anstelle von Gutscheinen.

Steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse: Professionelle Beratung unbedingt erforderlich

Steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse: Die gezielte Ausnutzung der bestehenden Steuer-und sozialversicherungsrechtlichen Spielräume sitzt ein umfangreiches Wissen in den Bereichen des Sozialversicherung-Steuer- und Tarifrechts war es. Diese Voraussetzung kann ein einzelner Berater selten erbringen. Oft sprechen Steuerberater Empfehlungen aus, die nicht alle Möglichkeiten nutzen die der Gesetzgeber bietet. Aus diesem Grund ist dringend, vor dem Einsatz von steuerfreien Arbeitgeberzuschüssen zur professionellen und kompetenten Beratung, geraten.
Mit dem mir zugänglichen Experten Netzwerk ist es möglich sie zu allen Optimierungsmöglichkeiten beraten zu lassen.

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Immer stärker werden zusätzliche Leistungen (Benefits) des Arbeitgebers von Bewerbern nachgefragt.

Darauf reagieren zahlreiche Arbeitgeber nur sehr zögerlich. Und wenn, dann muß hinterfragt werden,

treffen sie immer die Wünsche der Arbeitnehmer?

Zu oft gehen Zusatzleistungen an Mitarbeiterbedarf vorbei.  Arbeitgeber und Arbeitnehmer nehmen diese „Extras“ sehr unterschiedlich war.

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