Bruttolohn muss nicht immer Geld sein

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Sozialversicherung

Sozialversicherung nicht vergessen!

Viele Unternehmen gehen dazu über an Stelle von Gehaltserhöhungen Sachleistungen zu gewähren. Beliebte Sachleistungen sind Tankgutscheine, Restaurantschecks, Zuschüsse für Kinderbetreuung, Erholungsbeihilfen usw. Das trägt zur Senkung der Personalkosten bei und bringt dem Arbeitnehmer mehr Geld aufs Konto. Auch ein Verzicht auf bisher sozialversicherungspflichtiges Entgelt zu Gunsten diese abgabenfreien Sachleistungen ist rechtens. So entschied jetzt das Landessozialgericht Baden-Württemberg (Az.: L 11R 4048/15).

Doch ist dabei zu beachten, dass durch diese sogenannte Nettolohnoptimierung keine Ansprüche auf Rente, Arbeitslosengeld und auf Krankentagegeld bei längerer Krankheit für die umgewandelten Beträge erworben werden. Der Mitarbeiter wird nur kurzfristig zum Gewinner, er zahlt die Zeche mit den Leistungskürzungen.

„Mitarbeiterbindung mit System“ nutzt diese bestätigten Rechtsgrundlagen und schafft über ein betriebliches Versorgungswerk nicht nur den Ausgleich der Kürzungen. Die Mitarbeiter erhalten wesentlich höherer Leistungen. Sie werden damit sogar besser versorgt. Und das ganz ohne zusätzliche Kosten für den Arbeitnehmer.

Übrigens auch bei einer Entgeltumwandlung als Weg der betrieblichen Altersversorgung treten diese Kürzungen bei Arbeitslosengeld und bei Krankengeld ein. Dieser Fakt wird leider viel zu oft vernachlässigt.

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