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Werner Unternehmerberatung > News > Startseite > Nettoentgeltoptimierung

Tankgutscheine und Lohnsteuer

Seit längerer Zeit ist es ein beliebtes Mittel für Arbeitgeber an Stelle einer Gehaltserhöhung dem Mitarbeiter Gutscheine zukommen zu lassen. Weit verbreitet ist dabei die Nutzung der Sachbezugsfreigrenze nach (§ 8 Abs. 2 EStG) über einen Tankgutschein. Die Nutzung ist im Rahmen von Betriebsprüfungen nicht unumstritten. Sie führt des öfteren zu Beanstandungen. Erst in diesem Jahr hat sich wieder ein Finanzgericht mit dieser Problematik beschäftigt. Continue reading Achtung! Tankgutscheine und Lohnsteuer

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Unternehmer kennen das Problem, von jeder Gehaltserhöhung kommt nur die Hälfte auf dem Konto des Mitarbeiters an.

Erhalten Arbeitnehmer eine Gehaltserhöhung in Höhe von 100 € so kosten diese Zuwendung dem Arbeitgeber, einschließlich seiner Anteile zur Sozialversicherung, mehr als 120 € – ohne Berücksichtigung weiterer Personalnebenkosten. Unterm Strich bleiben davon 70 € auf der Strecke. Seit Jahren gibt es Möglichkeiten dem Arbeitnehmer Zuwendungen zukommen zu lassen die für den Arbeitnehmer steuer-und sozialversicherungsfrei sind. Für den Arbeitgeber entsteht dadurch eine Senkung der Personalkosten, da diese Zuwendungen auch für ihn nicht der Sozialversicherungspflicht unterliegen.

Teilweise sind die Wege zur Nutzung dieser Zuwendung nur wenig bekannt, oder führen nicht zum maximalen Ergebnis für Unternehmen und Mitarbeiter. Doch dazu später. Zunächst möchte ich einmal ausgewählte Zuwendungen vorstellen, die sich monatlich wiederkehrend nutzen lassen. Continue reading Zuwendungen an Arbeitnehmer clever gestalten

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Nettoentgeltoptimierung

Nettoentgeltoptimierung: Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden in keinem europäischen Land so sehr mit Abgaben, wie Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge, belastet wie in Deutschland. Und so wird nach allen Möglichkeiten getrachtet die Abgabenlast insgesamt zu senken. Wer kann und möchte macht eine Einkommensteuererklärung, sammelt mit Akribie Nachweise und Belege, um am Ende eine satte Steuerrückerstattung zu erhalten, von der er womöglich noch eine Gebühr für die Erstellung der Einkommensteuererklärung abrechnen muss. Ständig werden die Beitragssätze der Krankenversicherungen miteinander verglichen um auch hier das Ziel zu erreichen, so wenig wie möglich Beiträge zu zahlen.

Schon lange besteht die Möglichkeit die Nettovergütung der Mitarbeiter zu optimieren. Verschiedene Konzepte und Empfehlungen machen in Unternehmen die Runde. So verschieden sie sind, so unterschiedlich sind sie auch. Was allen gemeinsam ist, egal wie sie heißen, ob Nettoentgeltoptimierung, Lohnkostenstrukturierung, Nettolohnoptimierung oder Benefits, ist die Tatsache, Spielräume, die das Einkommensteuergesetz ermöglicht, zu nutzen. Und zwar so, dass auf Vergütungsbausteine auf der Arbeitnehmerseite keine Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge fällig werden. Das Einkommensteuergesetz bietet dazu genügend Möglichkeiten.

Die Herangehensweisen sind ganz unterschiedlich und abhängig von den jeweiligen Rechtskenntnissen der Berater. Will man Nettoentgeltoptimierung rechtssicher umsetzen, so setzt dies Kenntnisse im Arbeits-, Steuer-und Tarifrecht voraus. Alle drei Rechtsbereiche können kaum von einzelnen Beratern umgesetzt werden. Schon allein das Lohnsteuerrecht ist in seiner Komplexität so umfangreich, dass es schnell an die Beratungsgrenzen der Berufsträger stößt.

Nettoentgeltoptimierung: Vergütungsbausteine

Meist unterbreiten Berater die Empfehlung, an Stelle einer Gehaltserhöhung solche Vergütungsbausteine zu nutzen. Diese Empfehlung kommt meist aus dem Lager der steuerberatenden Berufe. Und damit liegen sie sehr nahe in dem Bereich der Gehaltserhöhung. Dies wird von Arbeitnehmern mitunter sehr wohlwollend entgegengenommen, denn es ist bekannt, dass von einer Bruttogehaltserhöhung wenig auf dem Konto der Arbeitnehmer ankommt. Sehr weit verbreitet und auch angewendet ist hier zum Beispiel die Nutzung der Sachbezugsfreigrenze in der Form, dass den Mitarbeitern Gutscheine gewährt werden. Am meisten verbreitet ist die Gewährung eines Tankgutscheines. Andere Empfehlungen gehen dahin, die Sachbezugsfreigrenze in Form von betrieblichen Benefits den Mitarbeitern zu gewähren.

Im Ergebnis der Umsetzung der Sachbezugsfreigrenze von 44 € monatlich landen diese 44 € tatsächlich monatlich ohne Abzüge und Steuern auf dem Konto des Arbeitnehmers. Es ist durchaus möglich, dass hier andere Vergütungsbausteine kumuliert werden.

Von Versicherungsvermittlern wird oftmals die Empfehlung an den Arbeitgeber herangetragen, anstelle einer Gehaltserhöhung den Mitarbeitern die Zusage einer Betriebsrente zu erteilen. Dieser Vorschlag wird damit begründet, dass der Arbeitgeber etwas für die soziale Zukunftssicherung des Mitarbeiters tut und dass somit auch eine Bindungswirkung an das Unternehmen erreicht wird. Das macht zwar durchaus Sinn, optimiert aber den Nettolohn der Mitarbeiter nicht. Über die einzelnen Gestaltungsmöglichkeiten einer betrieblichen Altersversorgung möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen.

Nettoentgeltoptimierung: Eine andere weitaus effektivere Methode

Eine andere weitaus effektivere Methode der Nettoentgeltoptimierung besteht darin, rechtssicher die bestehende Vergütungsstruktur neu zu gestalten. Und zwar so, dass abgabenbelastete Vergütungsteile durch in die Zukunft gerichteter abgabenbefreite Vergütungsteiler ersetzt werden. Dazu lässt sich eine ganze Reihe von sogenannten Vergütungsbausteinen nutzen, die von der jeweiligen Situation des Arbeitnehmers abhängig sind. Nicht selten wird dadurch eine Erhöhung der Nettoeinkommen der Mitarbeiter um bis zu 200 € erreicht.

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