Erfolgreiches Azubimarketing-so geht’s!

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Azubis spielend gewinnen! So geht’s!

Nicht nur die Fachkräftesituation in Deutschland bleibt angespannt, auch die Ausbildungssituation.

Der Azubireport 2017 des Portals Azubi.de zeigt, dass es

für Unternehmen immer schwieriger wird freie Lehrstellen zu besetzen. Einige Ergebnisse aus diesem Bericht:

  • die Mehrheit der Unternehmen (58 %) erhält nicht genug Bewerbungen
  • nur 26 % der Befragten Unternehmen können freie Lehrstellen zeitnah besetzen
  • die Qualität der Bewerbungen hat im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgenommen
  • fast die Hälfte (43 % zu der potentiellen Auszubildenden springen im Bewerbungsprozess wieder ab.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) kommt in seiner Ausbildungsumfrage zu ähnlichen Ergebnissen. Dazu wurden 10.500 Betriebe befragt. Hier die Ergebnisse

  • 31 % der Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt
  • jedes 4. Unternehmen, hat keine Bewerbungen erhalten
  • 68 % der Betriebe, die freie Ausbildungsplätze nicht besetzen konnten erhielten keine Bewerbungen

So die Situation aus den verschiedene Studien. Hier können die richtige Strategie im Ausbildungsmarketing helfen. Damit sie qualifizierte Auszubildende erreichen, sollten Sie folgende Punkte beachten.

Die Chance dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, liegt im Ausbildungsmarketing. Das sind alle Maßnahmen die Unternehmen treffen müssen, um bei potentiellen Azubis als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Dabei ist vor allem zu berücksichtigen, dass sich die Mediennutzung der jungen Menschen verändert hat. Das sollten kleinere Betriebe und besonders solche mit Standorten im ländlichen Raum besonders beachten.

Die Tendenz geht hier schon seit Jahren zur Nutzung von Online-Medien.

Im Laufe der Zeit sind zahlreiche Instrumente entstanden, die den Austausch zwischen potentiellen Azubis und Unternehmen fördern sollen.

  • Karriereseiten fungieren hier als zentraler Kontakt. Zum Unternehmen auch für Azubis.

Bei der Gestaltung von Karriereseiten sollte unbedingt beachtet werden, dass alle Prozesse auch über Smartphones und Tablets reibungslos ablaufen können.

  • Social-Media-Profile sollten Einblicke ins Unternehmen vermitteln, um mehr Transparenz zu erreichen und die Arbeitgebermarke zu stärken. Hier können sich Interessenten informieren und frühzeitig Kontakt zu den Unternehmen aufnehmen.
  • Ein Facebook Profil zum Beispiel ermöglicht auch eine kostengünstige Werbung für freie Ausbildungsstellen.

Potentielle Azubis können immer wieder über ein entsprechendes Schulmarketing früh angesprochen werden. Denn es gilt, die Nachwuchs frühzeitig dort abzuholen, wo er unterwegs ist. Eine bewährte Möglichkeit ist das Angebot von Praktikaplätzen an den Schulen vor Ort und klassische Werbemittel im Schulumfeld (Plakate).

Über 81 % der ausbildenden Unternehmen bieten in Zusammenarbeit mit Schulen spezielle Informationsveranstaltungen an. Bewährt haben sich auch solche Maßnahmen wie zum Beispiel: INDISTRIE®INTOUCH Thüringer Wald. Jährlich bieten hier über 30 Unternehmen aus der Region einen Einblick in die Ausbildung und Entwicklungsmöglichkeiten ihrer Unternehmen.

Schüler möchten vor allem einen authentischen Einblick in den Ausbildungsalltag erhalten. Dazu wünschen sie sich typische Aufgaben aus dem Ausbildungsalltag ausprobieren zu können genauso wie mit Azubis über die Ausbildung sprechen zu können als mit den Ausbildungsleitern. Diese Möglichkeit zum Austausch mit aktuellen Azubis kann sehr gut über das Social Media Angebot dargestellt werden.

Auch wenn Jugendliche mittlerweile vor allem online unterwegs sind, heißt das nicht, dass alles digital sein muss. Klassische Ausbildungsanzeigen in Tageszeitungen, Fachmagazinen oder auf Plakaten erreichen nicht nur potentielle Azubis, sondern auch die Eltern der potentiellen Auszubildenden. Laut einer Studie sind die Eltern noch immer die wichtigsten Ansprechpartner bei der Berufswahl. Wenn die Eltern noch dazu loyale Mitarbeiter sind, sind sie auch die besten Werber für Ausbildungsplätze in Ihrem Unternehmen. Nicht nur für Ausbildungsplätze, sondern auch für freie Stellen im Unternehmen. Mehr dazu unter Mitarbeitergewinnung

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